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Entscheidung des Obersten Gerichtshofs (OGH) · 27.02.2019 · Fall aus Wien

OGH 9 ObA 76/18v

Worum es ging: Kann ich einen in der Berufung vergessenen Verfahrensfehler nachholen?

Die Regeln aus dieser Entscheidung

Nein. Einen Mangel des erstinstanzlichen Verfahrens, den Sie in der Berufung nicht beanstandet haben, können Sie in der Revision nicht mehr geltend machen. Dasselbe gilt im Rekursverfahren und in Verfahren außer Streitsachen. Eine Ausnahme besteht, wenn es um das Wohl eines Kindes geht.

Nicht Ihr Arbeitgeber, sondern die Pensionskasse. Sie muss Sie jährlich schriftlich über die Entwicklung Ihres Kapitals und die einbehaltenen Verwaltungskosten informieren, ebenso über Veranlagung und Ertrag sowie über alle weiteren Daten, die für die Erfüllbarkeit der Zusage wichtig sind. Bei jeder Änderung Ihrer Pensionsleistung müssen Sie zusätzlich informiert werden.

Der Weg durch die Instanzen

Zitierte Paragrafen

ZPO § 502

Entscheidungstext

75 Absätze, 30.154 Zeichen · im RIS ansehen

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Gericht

OGH

Entscheidungsdatum

27.02.2019

Geschäftszahl

9ObA76/18v

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Hopf als Vorsitzenden, die Hofrätin des Obersten Gerichtshofs Hon.-Prof. Dr. Dehn, den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Dr. Hargassner sowie die fachkundigen Laienrichter Mag. Dr. Ingomar Stupar und ADir. Gabriele Svirak in der Arbeitsrechtssache der klagenden Parteien 1. DI ***** A*****, 2. Dkfm. ***** B*****, 3. ***** B*****, 4. ***** C*****, 6. DI ***** F*****, 7. ***** F*****, eingeantwortete Witwe nach Dr. ***** F*****, 8. ***** F*****, 9. ***** G*****, 11. Dr. ***** G*****, 12. ***** G*****, 13. DI ***** G*****, 14. ***** G*****, 15. ***** G*****, 16. DI ***** H*****, 17. DI ***** H*****, 18. Ing. ***** J*****, 19. DI ***** J*****, 20. ***** K*****, 21. Dr. ***** K*****, 22. ***** K*****, 23. DI ***** K*****, 24. DI ***** K*****, 26. Ing. ***** L*****, 27. Dr. ***** L*****, 28. Dkfm. Dr. ***** L*****, 29. ***** M*****, 30. Mag. ***** M*****, 31. DI ***** M*****, 33. ***** P*****, 34. DI ***** P*****, 35. DI Dr. ***** P*****, 36. ***** P*****, 37. ***** P*****, 38. ***** R*****, 39. Dkfm. ***** R*****, 40. Dkfm. ***** S*****, 42. Ing. ***** S*****, 43. Ing. Dkfm. ***** L*****, die 1.-, 3.-, 4.-, 9.-, 11.- bis 17.-, 22.- bis 24.-, 26.-, 28.-, 33.-, 35.-, 37.-, 40.-, 42.- und 43.-klagenden Parteien im Revisionsverfahren vertreten durch Mag. Michael Lang, Rechtsanwalt in Wien, die 21.-, 27.- und 30.-klagenden Parteien im Revisionsverfahren vertreten durch Gibel Zirm Rechtsanwälte GmbH & Co KG in Wien, gegen die beklagten Parteien 1. V***** Pensionskasse AG, *****, 2. S***** AG *****, beide vertreten durch CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH in Wien, wegen Rechnungslegung, Auskunft und Leistung (Revisionsinteresse der 1.-, 3.-, 4.-, 9.-, 11.- bis 17.-, 22.- bis 24.-, 26.-, 28.-, 33.-, 35.-, 37.-, 40.-, 42.- und 43.-klagenden Parteien: 240.000 EUR; Revisionsinteresse der 21.-, 27.- und 30.-klagenden Parteien: 30.000 EUR), über die Revision der 1.-, 3.-, 4.-, 9.-, 11.- bis 17.-, 22.- bis 24.-, 26.-, 28.-, 33.-, 35.-, 37.-, 40.-, 42.- und 43.-klagenden Parteien und die Revision der 21.-, 27.- und 30.-klagenden Parteien gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Wien als Berufungsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen vom 26. Februar 2018, GZ 9 Ra 32/17t-68, mit dem der Berufung der klagenden Parteien laut ON 63 gegen das Urteil des Arbeits- und Sozialgerichts Wien vom 6. Dezember 2016, GZ 23 Cga 15/13p-62, nicht Folge gegeben wurde, in nichtöffentlicher Sitzung den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Die Revisionen werden zurückgewiesen.

Der vollständige Text steht im RIS (Link oben).

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