OGH 9 ObA 76/18v
Worum es ging: Kann ich einen in der Berufung vergessenen Verfahrensfehler nachholen?
Die Regeln aus dieser Entscheidung
Nein. Einen Mangel des erstinstanzlichen Verfahrens, den Sie in der Berufung nicht beanstandet haben, können Sie in der Revision nicht mehr geltend machen. Dasselbe gilt im Rekursverfahren und in Verfahren außer Streitsachen. Eine Ausnahme besteht, wenn es um das Wohl eines Kindes geht.
Nicht Ihr Arbeitgeber, sondern die Pensionskasse. Sie muss Sie jährlich schriftlich über die Entwicklung Ihres Kapitals und die einbehaltenen Verwaltungskosten informieren, ebenso über Veranlagung und Ertrag sowie über alle weiteren Daten, die für die Erfüllbarkeit der Zusage wichtig sind. Bei jeder Änderung Ihrer Pensionsleistung müssen Sie zusätzlich informiert werden.
Der Weg durch die Instanzen
- Arbeits- und Sozialgericht Wien, 06.12.2016, 23 Cga 15/13p-62
- Oberlandesgericht Wien als Berufungsgericht, 26.02.2018, 9 Ra 32/17t-68
Zitierte Paragrafen
Entscheidungstext
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Gericht
OGH
Entscheidungsdatum
27.02.2019
Geschäftszahl
9ObA76/18v
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Hopf als Vorsitzenden, die Hofrätin des Obersten Gerichtshofs Hon.-Prof. Dr. Dehn, den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Dr. Hargassner sowie die fachkundigen Laienrichter Mag. Dr. Ingomar Stupar und ADir. Gabriele Svirak in der Arbeitsrechtssache der klagenden Parteien 1. DI ***** A*****, 2. Dkfm. ***** B*****, 3. ***** B*****, 4. ***** C*****, 6. DI ***** F*****, 7. ***** F*****, eingeantwortete Witwe nach Dr. ***** F*****, 8. ***** F*****, 9. ***** G*****, 11. Dr. ***** G*****, 12. ***** G*****, 13. DI ***** G*****, 14. ***** G*****, 15. ***** G*****, 16. DI ***** H*****, 17. DI ***** H*****, 18. Ing. ***** J*****, 19. DI ***** J*****, 20. ***** K*****, 21. Dr. ***** K*****, 22. ***** K*****, 23. DI ***** K*****, 24. DI ***** K*****, 26. Ing. ***** L*****, 27. Dr. ***** L*****, 28. Dkfm. Dr. ***** L*****, 29. ***** M*****, 30. Mag. ***** M*****, 31. DI ***** M*****, 33. ***** P*****, 34. DI ***** P*****, 35. DI Dr. ***** P*****, 36. ***** P*****, 37. ***** P*****, 38. ***** R*****, 39. Dkfm. ***** R*****, 40. Dkfm. ***** S*****, 42. Ing. ***** S*****, 43. Ing. Dkfm. ***** L*****, die 1.-, 3.-, 4.-, 9.-, 11.- bis 17.-, 22.- bis 24.-, 26.-, 28.-, 33.-, 35.-, 37.-, 40.-, 42.- und 43.-klagenden Parteien im Revisionsverfahren vertreten durch Mag. Michael Lang, Rechtsanwalt in Wien, die 21.-, 27.- und 30.-klagenden Parteien im Revisionsverfahren vertreten durch Gibel Zirm Rechtsanwälte GmbH & Co KG in Wien, gegen die beklagten Parteien 1. V***** Pensionskasse AG, *****, 2. S***** AG *****, beide vertreten durch CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH in Wien, wegen Rechnungslegung, Auskunft und Leistung (Revisionsinteresse der 1.-, 3.-, 4.-, 9.-, 11.- bis 17.-, 22.- bis 24.-, 26.-, 28.-, 33.-, 35.-, 37.-, 40.-, 42.- und 43.-klagenden Parteien: 240.000 EUR; Revisionsinteresse der 21.-, 27.- und 30.-klagenden Parteien: 30.000 EUR), über die Revision der 1.-, 3.-, 4.-, 9.-, 11.- bis 17.-, 22.- bis 24.-, 26.-, 28.-, 33.-, 35.-, 37.-, 40.-, 42.- und 43.-klagenden Parteien und die Revision der 21.-, 27.- und 30.-klagenden Parteien gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Wien als Berufungsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen vom 26. Februar 2018, GZ 9 Ra 32/17t-68, mit dem der Berufung der klagenden Parteien laut ON 63 gegen das Urteil des Arbeits- und Sozialgerichts Wien vom 6. Dezember 2016, GZ 23 Cga 15/13p-62, nicht Folge gegeben wurde, in nichtöffentlicher Sitzung den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Die Revisionen werden zurückgewiesen.
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