OGH 9 ObA 100/19z
Worum es ging: Wird Rechtsmissbrauch allgemein oder im Einzelfall entschieden?
Die Regeln aus dieser Entscheidung
Ob im konkreten Fall Rechtsmissbrauch vorliegt, richtet sich immer nach den Umständen des einzelnen Falls. Eine allgemein gültige Antwort gibt es dazu nicht.
Der Weg durch die Instanzen
- Oberlandesgericht Wien als Berufungsgericht, 27.06.2019, 8 Ra 109/18k-31
Zitierte Paragrafen
Entscheidungstext
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Gericht
OGH
Entscheidungsdatum
28.11.2019
Geschäftszahl
9ObA100/19z
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Hopf als Vorsitzenden, den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Dr. Hargassner und die Hofrätin des Obersten Gerichtshofs Mag. Korn sowie die fachkundigen Laienrichter Mag. Thomas Stegmüller und Mag. Michaela Puhm als weitere Richter in den verbundenen Arbeitsrechtssachen der klagenden Parteien 1. H***** R*****, 2. A***** P*****, 3. Mag. G***** H*****, und 4. M***** K*****, alle vertreten durch Dr. Guido Bach, Rechtsanwalt in Wien, gegen die beklagte Partei A***** AG, *****, vertreten durch Dr. Andreas Grundei, Rechtsanwalt in Wien, wegen zu 1.) 17.032,38 EUR brutto sA, zu 2.) 13.848,46 EUR brutto sA, zu 3.) 15.343,94 EUR brutto sA, und zu 4.) 12.463,61 EUR brutto sA, über die außerordentliche Revision der zweit- bis viertklagenden Parteien, gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Wien als Berufungsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen vom 27. Juni 2019, GZ 8 Ra 109/18k-31, in nichtöffentlicher Sitzung den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Die außerordentliche Revision der zweit- bis viertklagenden Parteien wird gemäß § 508a Abs 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 502 Abs 1 ZPO zurückgewiesen.
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