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Entscheidung des Obersten Gerichtshofs (OGH) · 25.08.2016 · Fall aus Wien

OGH 5 Ob 46/16z

Worum es ging: Wie genau muss ich in der Klage beschreiben, was ich will?

Die Regeln aus dieser Entscheidung

Ganz genau müssen Sie nur bei Geldforderungen sein. Bei anderen Begehren genügt es, wenn sich nach dem üblichen Sprachgebrauch und den örtlichen Gepflogenheiten erkennen lässt, was Sie verlangen. Die Anforderungen dürfen nicht überspannt werden.

Ja. Soll ein Urteil die Abgabe einer Erklärung ersetzen, muss die Erklärung im Titel wörtlich angeführt sein. Fehlt der genaue Wortlaut, kann das Urteil die Erklärung nicht ersetzen.

Der Weg durch die Instanzen

Zitierte Paragrafen

EO § 367 ZPO § 502 ZPO § 508a ZPO § 510

Entscheidungstext

20 Absätze, 3.567 Zeichen · im RIS ansehen

Anfang des Textes anzeigen

Gericht

OGH

Entscheidungsdatum

25.08.2016

Geschäftszahl

5Ob46/16z

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten Dr. Hradil als Vorsitzenden sowie den Hofrat Dr. Höllwerth, die Hofrätin Dr. Grohmann, die Hofräte Mag. Wurzer und Mag. Painsi als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Dr. A***** S*****, als Masseverwalter im Konkurs über das Vermögen des Ing. S***** J***** (AZ ***** des Handelsgerichts Wien), vertreten durch Dr. Johannes Jaksch ua Rechtsanwälte in Wien, gegen die beklagten Parteien 1. J***** P*****, 2. C***** S*****, 3. P***** R***** U*****, 4. D***** I*****, 5. Ü***** A*****, 6. E***** K*****, 7. Y***** K*****, 8. H***** K*****, 9. Dr. V***** S*****, 10. S ***** GmbH, *****, 11. Ing. A***** W*****, 12. Dr. P***** D*****, vertreten durch Dr. Wilhelm Garzon, Rechtsanwalt in Wien, 13. H*****gesellschaft mbH, *****, 14. L***** Z*****, 15. J***** H*****, 16. Mag. C***** H*****, 17. Mag. H***** H*****, 18. Mag. M***** H*****, 15. bis 18. beklagte Parteien vertreten durch Dr. Stefan Joachimsthaler, Rechtsanwalt in Wien, wegen Abgabe einer Willenserklärung, über die außerordentliche Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Wien als Berufungsgericht vom 27. Jänner 2016, GZ 13 R 177/15t-71, den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Die außerordentliche Revision wird gemäß § 508a Abs 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 502 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 510 Abs 3 ZPO).

Der vollständige Text steht im RIS (Link oben).

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