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Kann der Invaliditätsgrad nach dem Unfall später neu bemessen werden?

günstig für Versicherer betrifft Versicherungsnehmer, Unfallopfer, Versicherer
Eine Neubemessung setzt voraus, dass die dauernde Invalidität innerhalb eines Jahres bereits festgestanden ist. Sie muss außerdem ärztlich bemessen worden sein, und der Versicherer muss dazu eine entsprechende Erklärung abgegeben haben.

Mit KI erklärt am 06.09.2026 · keine Rechtsberatung · Wo bekomme ich Hilfe? · Fehler melden

Ständige Rechtsprechung seit 2007, zuletzt bestätigt am 16.03.2016 (8 Entscheidungen).

So hat das Gericht es formuliert (2007)

Die Neubemessung der Invalidität setzt voraus, dass die dauernde Invalidität innerhalb eines Jahres bereits feststand.

Ergänzungen des Gerichts in späteren Entscheidungen

Ein Rechtssatz ist eine Regel, die der Oberste Gerichtshof (OGH) in seinen Entscheidungen immer wieder anwendet. Dieser trägt die Nummer RS0122859 · im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) ansehen

Entscheidungen dazu

Im Portal: die neuesten 1 von 8.

Genannte Normen

AUVB 1995 Art7; AUVB 1999 Art2; AUVB 1999 Abs9

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Die andere Seite

Zum selben Thema hat das Gericht auch Regeln aufgestellt, die für die Gegenseite günstig sind.

günstig für Versicherungsnehmer Form des Neubemessungsbegehrens

Nein. Ihr Verlangen nach einer neuerlichen Feststellung des Invaliditätsgrades ist an keine bestimmte Form gebunden. Sie müssen es also nicht in einer besonderen Weise oder schriftlich stellen.

günstig für Versicherungsnehmer Maßgeblicher Zeitpunkt der Neubemessung

Kommt es zu einer neuerlichen Feststellung des Invaliditätsgrades, ist Ihr Zustand im Zeitpunkt dieser Neufeststellung maßgebend. Es kommt also nicht auf den früher ermittelten Grad an.

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