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Wie werden die Anwaltskosten beim Streit um Unterhaltsrückstände berechnet?

betrifft Unterhaltsberechtigte, Unterhaltspflichtige, Rechtsanwälte
Geht es im außerstreitigen Unterhaltsverfahren ausschließlich um einen Rückstand, ist für die Kostenentscheidung der durchschnittliche Jahresbetrag dieses Rückstands maßgeblich. Danach richtet sich, welche Kosten zugesprochen werden.

Mit KI erklärt am 06.09.2026 · keine Rechtsberatung · Wo bekomme ich Hilfe? · Fehler melden

Rechtsprechung seit 2016, zuletzt bestätigt am 23.10.2023 (2 Entscheidungen).

So hat das Gericht es formuliert (2016)

Ist im außerstreitigen Unterhaltsverfahren ausschließlich ein Unterhaltsrückstand gegenständlich, dann ist bei der Kostenentscheidung als Bemessungsgrundlage der Durchschnittsjahresbetrag des Unterhaltsrückstands zugrundezulegen.

Ein Rechtssatz ist eine Regel, die der Oberste Gerichtshof (OGH) in seinen Entscheidungen immer wieder anwendet. Dieser trägt die Nummer RS0130811 · im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) ansehen

Entscheidungen dazu

Im Portal: die neuesten 1 von 2.

Genannte Normen

AußStrG 2005 §78; RATG §9 Abs3

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