Zum Inhalt springen

Wie genau prüft das Gericht die Schiedsklausel bei der Bestellung?

günstig für Antragsteller betrifft Vertragsparteien, Unternehmer, Antragsgegner
Soll das Gericht einen Schiedsrichter bestellen, prüft es die Gültigkeit der Schiedsklausel nur eingeschränkt und überblicksartig. Eine eingehende Prüfung findet in diesem Verfahren nicht statt.

Mit KI erklärt am 05.09.2026 · keine Rechtsberatung · Wo bekomme ich Hilfe? · Fehler melden

Rechtsprechung seit 2025, zuletzt bestätigt am 30.01.2026 (2 Entscheidungen).

So hat das Gericht es formuliert (2025)

Im Bestellungsverfahren ist die Gültigkeit der Schiedsklausel nur eingeschränkt und summarisch zu prüfen.

Ein Rechtssatz ist eine Regel, die der Oberste Gerichtshof (OGH) in seinen Entscheidungen immer wieder anwendet. Dieser trägt die Nummer RS0135328 · im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) ansehen

Entscheidungen dazu

Im Portal: die neuesten 1 von 2.

Im Gesetz

Teilen WhatsApp Facebook LinkedIn E-Mail

Die andere Seite

Zum selben Thema hat das Gericht auch Regeln aufgestellt, die für die Gegenseite günstig sind.

günstig für Antragsgegner Bestellung des Schiedsrichters und Zuständigkeit

Wird ein Schiedsrichter durch Beschluss bestellt, ist damit noch nicht entschieden, ob das Schiedsgericht zuständig ist. Diese Frage bleibt offen und kann später geprüft werden.

günstig für Antragsgegner Überprüfung der Zuständigkeit des Schiedsgerichts

Hat ein Schiedsgericht selbst entschieden, dass eine gültige Schiedsvereinbarung besteht, bindet das die staatlichen Gerichte nicht. Diese dürfen sowohl die Rechtsfrage als auch die zugrunde liegenden Tatsachen neu beurteilen. Was der Schiedsspruch dazu ausführt, wirkt nur als Beweis.

Verwandte Fragen

Verfahrensrecht · Vertrag mit dem Schiedsrichter
Vertragsrecht · Unwirksame Klausel nur auf Einwendung
Vertragsrecht · Reichweite der Schiedsvereinbarung