Zum Inhalt springen

Prüft das Gericht unfaire Vertragsklauseln von selbst?

günstig für Verwender betrifft Konsument, Unternehmer, Beklagter, Kläger
Nein. Das Gericht greift eine sittenwidrige oder gröblich benachteiligende Klausel nur auf, wenn Sie sich im Verfahren darauf berufen. Es genügt, wenn sich Ihr Vorbringen der Sache nach schlüssig darauf stützt. Ein bloßes Bestreiten der Vertragspflicht reicht nur dann, wenn die Ungültigkeit geradezu auf der Hand liegt.

Mit KI erklärt am 06.09.2026 · keine Rechtsberatung · Wo bekomme ich Hilfe? · Fehler melden

Ständige Rechtsprechung seit 1988, zuletzt bestätigt am 21.11.2023 (11 Entscheidungen).

So hat das Gericht es formuliert (1988)

Die Nichtigkeit einer Nebenbestimmung ist nur über Einwendung wahrzunehmen.

Ergänzungen des Gerichts in späteren Entscheidungen

Ein Rechtssatz ist eine Regel, die der Oberste Gerichtshof (OGH) in seinen Entscheidungen immer wieder anwendet. Dieser trägt die Nummer RS0016450 · im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) ansehen

Entscheidungen dazu

Im Portal: die neuesten 2 von 11.

Im Gesetz

Teilen WhatsApp Facebook LinkedIn E-Mail

Verwandte Fragen

Vertragsrecht · Sittenwidrigkeit muss eingewendet werden
Vertragsrecht · Nichtigkeit eines Vertrags von Amts wegen
Wettbewerb · Verstoß gegen eine nichtige Vertragsklausel
Verfahrensrecht · Sittenwidriger Vertrag und gerichtliche Anleitung
Wohnungseigentum · Ungültige Vereinbarung beim Wohnungseigentum