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Entscheidung des Obersten Gerichtshofs (OGH) · 17.01.2019 · Fall aus Wien

OGH 5 Ob 239/18k

Worum es ging: Kann ich etwas tun, wenn das Gericht nicht von Amts wegen löscht?

Die Regeln aus dieser Entscheidung

Nein. Wenn Ihr Antrag in Wahrheit nur eine Anregung ist, das Gericht möge von sich aus tätig werden, können Sie die Ablehnung nicht bekämpfen. Das gilt auch dann, wenn erst das Rekursgericht abgelehnt hat.

In diesem Verfahren nicht. Die Bereinigung des Grundbuchs von unzulässigen oder gegenstandslosen Eintragungen erfolgt von Amts wegen. Sie können das Gericht nur anregen, tätig zu werden; ein eigenes Antragsrecht und ein Rechtsmittel haben Sie nicht. Daneben kann aber eine Berichtigung in Betracht kommen.

Der Weg durch die Instanzen

Zitierte Paragrafen

AußStrG § 62 AußStrG § 71 GBG 1955 § 126 GBG 1955 § 132 WEG 2002 § 40

Entscheidungstext

19 Absätze, 2.237 Zeichen · im RIS ansehen

Anfang des Textes anzeigen

Gericht

OGH

Entscheidungsdatum

17.01.2019

Geschäftszahl

5Ob239/18k

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten Dr. Jensik als Vorsitzenden sowie die Hofrätin Dr. Grohmann, die Hofräte Mag. Wurzer, Mag. Painsi und Dr. Steger als weitere Richter in der Grundbuchsache der Antragsteller 1. Dr. G*****, 2. Mag. M*****, 3. C*****, 4. M*****, 5. E***** AG, *****, alle vertreten durch Dr. Ulrich Klimscha, Notar in Wien, wegen Löschung und anderer Grundbuchshandlungen betreffend Miteigentumsanteile der Liegenschaft EZ ***** KG *****, über den außerordentlichen Revisionsrekurs der Dritt- und Viertantragsteller gegen den Beschluss des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 8. Oktober 2018, AZ 46 R 338/18y, den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Der außerordentliche Revisionsrekurs wird mangels der Voraussetzungen des § 126 Abs 2 GBG iVm § 62 Abs 1 AußStrG zurückgewiesen.

Der vollständige Text steht im RIS (Link oben).

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