Zum Inhalt springen

Wann wird ein Gesetz in meinem Verfahren überhaupt angewendet?

betrifft Verfahrenspartei, Kläger, Beklagter
Eine Vorschrift wird angewendet, wenn sie Voraussetzung für die zu treffende Entscheidung ist. Die Frage ihrer Verfassungsmäßigkeit muss also für die Entscheidung des Gerichts wirklich Bedeutung haben. Nur dann könnte das Gesetz zu einer verfassungswidrigen Entscheidung führen.

Mit KI erklärt am 06.09.2026 · keine Rechtsberatung · Wo bekomme ich Hilfe? · Fehler melden

Ständige Rechtsprechung seit 1993, zuletzt bestätigt am 22.11.2016 (7 Entscheidungen).

So hat das Gericht es formuliert (1993)

"Angewandt" wird eine Rechtsvorschrift dann, wenn sie Erzeugungsbedingung für den zu setzenden Akt ist (Walter - Mayer, Bundesverfassungsrecht RZ 1110). Die Frage der Verfassungsmäßigkeit einer bestimmten Rechtsvorschrift muss für die Entscheidung des OGH präjudiziell sein (vgl VfSlg 1455,7949).

Ergänzungen des Gerichts in späteren Entscheidungen

Ein Rechtssatz ist eine Regel, die der Oberste Gerichtshof (OGH) in seinen Entscheidungen immer wieder anwendet. Dieser trägt die Nummer RS0053998 · im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) ansehen

Entscheidungen dazu

Im Portal: die neuesten 1 von 7.

Genannte Normen

B-VG Art89 Abs2; B-VG Art140 Abs1

Teilen WhatsApp Facebook LinkedIn E-Mail

Verwandte Fragen

Verfahrensrecht · Bedenken gegen die Verfassungsmäßigkeit
Verfahrensrecht · Bedeutung der Gesetzesstelle für den Fall
Verfahrensrecht · Prüfung einer Verordnung im Haftungsprozess
Verfahrensrecht · Bedenken genügen für den Antrag
Verfahrensrecht · Antrag an den Verfassungsgerichtshof