Zum Inhalt springen

Wer bekommt bei der Scheidung unseren Hund?

günstig für Ehegatte betrifft Ehegatten, Geschiedene, Tierhalter
Das Gericht entscheidet nach Billigkeit. Maßgeblich ist vor allem, welcher Ehegatte die stärkere gefühlsmäßige Beziehung zum Tier hat; auch die Sorge für das Tier während der Ehe wird berücksichtigt. Davon wird nur abgewichen, wenn die Zuweisung mit dem Tierschutzrecht nicht vereinbar wäre.

Mit KI erklärt am 06.09.2026 · keine Rechtsberatung · Wo bekomme ich Hilfe? · Fehler melden

Rechtsprechung seit 2023, zuletzt bestätigt am 27.01.2023 (1 Entscheidung).

So hat das Gericht es formuliert (2023)

Die Zuweisung eines der nachehelichen Aufteilung unterliegenden (Haus-)Tieres an einen der Ehegatten hat nach Billigkeit zu erfolgen.

Ein Rechtssatz ist eine Regel, die der Oberste Gerichtshof (OGH) in seinen Entscheidungen immer wieder anwendet. Dieser trägt die Nummer RS0134346 · im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) ansehen

Entscheidungen dazu

Genannte Normen

EheG §83; 2. Tierhaltungsverordnung Anl1 Z2; TSchG §12 Abs1; TSchG §13

Teilen WhatsApp Facebook LinkedIn E-Mail

Verwandte Fragen

Familienrecht · Schuld und Billigkeit bei der Aufteilung
Familienrecht · Haustiere im Aufteilungsverfahren
Familienrecht · Ehewohnung und Wohnbedarf
Familienrecht · Aufteilung nach Scheidung ohne Antragsbindung
Familienrecht · Ausgleichszahlung für die Ehewohnung