Zum Inhalt springen
Entscheidung des Obersten Gerichtshofs (OGH) · 28.09.2021 · Fall aus Wien

OGH 5 Ob 169/21w

Worum es ging: Wann gilt mein Anspruch als vermögensrechtlich?

Die Regeln aus dieser Entscheidung

Ob ein Anspruch vermögensrechtlich ist, richtet sich nach seinem Inhalt. Vermögensrechtlich sind Ansprüche, die vererbt oder übertragen werden können. Rein persönliche Rechte und Familienrechte zählen nicht dazu.

Nein. Auch wenn Sie Ihr Rechtsmittel als außerordentlich bezeichnen und an den Obersten Gerichtshof richten, ist es dem Gericht zweiter Instanz vorzulegen. Dieses muss zuerst aussprechen, dass ein ordentliches Rechtsmittel doch zulässig ist. Fehlt der Antrag darauf, ist das ein Mangel, den Sie verbessern können.

Der Weg durch die Instanzen

Zitierte Paragrafen

AußStrG § 59 AußStrG § 62 AußStrG § 63 MRG § 37 WEG 2002 § 52

Entscheidungstext

27 Absätze, 5.284 Zeichen · im RIS ansehen

Anfang des Textes anzeigen

Gericht

OGH

Entscheidungsdatum

28.09.2021

Geschäftszahl

5Ob169/21w

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten Dr. Jensik als Vorsitzenden sowie die Hofrätin Dr. Grohmann und die Hofräte Mag. Wurzer, Mag. Painsi und Dr. Steger als weitere Richter in der wohnrechtlichen Außerstreitsache der Antragsteller 1. G*****, 2. M*****, beide vertreten durch Rech Kerschbaumer Rechtsanwälte OG in Wien, wider die Antragsgegner 1. B*****, 2. H*****, 3. A*****, 4. M*****, 5. C*****, 6. K*****, 7. U*****, 8. D*****, 9. C*****, 10. H*****, 11. R*****, 12. B*****, 13. A*****, 14. E*****, 15. H*****, 16. T*****, 17. M*****, 18. D*****, 19. B*****, 20. D*****, 21. M*****, 22. F*****, 23. I*****, 24. E*****, 25. D*****, 8.- und 18.-Antragsgegner vertreten durch Mietervereinigung Österreich, *****, wegen § 16 iVm § 52 WEG, infolge des „außerordentlichen“ Revisionsrekurses der 8.- und 18.-Antragsgegner gegen den Sachbeschluss des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 7. Juli 2021, GZ 28 R 25/21i-74, mit dem der Sachbeschluss des Bezirksgerichts Fünfhaus vom 9. November 2020, GZ 9 Msch 12/19z-65, mit einer Maßgabe bestätigt wurde, den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Der Akt wird dem Erstgericht zurückgestellt.

Der vollständige Text steht im RIS (Link oben).

Teilen WhatsApp Facebook LinkedIn E-Mail