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Entscheidung des Obersten Gerichtshofs (OGH) · 22.11.2016 · Fall aus Salzburg

OGH 5 Ob 185/16s

Worum es ging: Wann bestellt das Gericht einen Verwalter für das Haus?

Die Regeln aus dieser Entscheidung

Ein gemeinsamer Verwalter ist zu bestellen, wenn die Miteigentümer die Verwaltung nicht selbst besorgen können oder das nicht sinnvoll ist. Zusätzlich muss die Bestellung im Interesse aller Miteigentümer liegen.

Hebt das Höchstgericht in einem wohnrechtlichen Verfahren die Beschlüsse der Vorinstanzen auf und trägt dem Erstgericht auf, die Sache inhaltlich zu behandeln, wird über die Kosten noch nicht abgesprochen. Darüber entscheidet erst jener Beschluss, der die Sache erledigt.

Der Weg durch die Instanzen

Zitierte Paragrafen

AußStrG § 62 MRG § 37 WEG 2002 § 19 WEG 2002 § 23 WEG 2002 § 52

Entscheidungstext

41 Absätze, 11.388 Zeichen · im RIS ansehen

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Gericht

OGH

Entscheidungsdatum

22.11.2016

Geschäftszahl

5Ob185/16s

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten Dr. Hradil als Vorsitzenden sowie den Hofrat Dr. Höllwerth, die Hofrätin Dr. Grohmann, die Hofräte Mag. Wurzer und Mag. Painsi als weitere Richter in der wohnrechtlichen Außerstreitsache der Antragsteller 1. F***** M*****, 2. C***** W*****, beide *****, beide vertreten durch Hitzenbichler & Zettl, Rechtsanwälte in Salzburg, und 3. V***** B*****, vertreten durch Dr. Christoph Gernerth Mautner Markhof, Dr. Gabriele Gernerth Mautner Markhof, Dr. Alexander Schalwich, Rechtsanwälte in Hallein, gegen die Antragsgegner 1. Mag. S***** H*****, vertreten durch Dr. Harlander & Mag. Harlander GbR, Rechtsanwälte in Salzburg, 2. S***** S*****, und 3. F***** H*****, vertreten durch Ing. Mag. Peter Huber, Rechtsanwalt in Hallein, wegen § 52 Abs 1 Z 8 WEG 2002 iVm § 23 WEG 2002, über den außerordentlichen Revisionsrekurs des Drittantragsgegners gegen den Sachbeschluss des Landesgerichts Salzburg als Rekursgericht vom 24. August 2016, GZ 22 R 231/16y-40, mit dem der Teilbeschluss (richtig: Teilsachbeschluss) des Bezirksgerichts Hallein vom 4. Mai 2016, GZ 24 Msch 3/14v-23, bestätigt wurde, den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Dem Revisionsrekurs wird Folge gegeben.

Der vollständige Text steht im RIS (Link oben).

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