Zum Inhalt springen
Entscheidung des Obersten Gerichtshofs (OGH) · 19.12.2016

OGH 5 Ob 137/16g

Worum es ging: Was bringt die Eintragung meines Mietrechts im Grundbuch?

Die Regeln aus dieser Entscheidung

Ist der Mietvertrag im Grundbuch eingetragen, bleibt auch jeder spätere Käufer der Liegenschaft daran gebunden. Darüber hinaus wirkt die Eintragung nicht; gegenüber anderen Personen entstehen daraus keine weiteren Rechte.

Nein, allein wegen des Todes nicht. Ein im Grundbuch eingetragenes Miet- oder Pachtrecht läuft nach dem Tod des Mieters weiter. Vor Ablauf der vereinbarten Bestandzeit können Sie es nur löschen lassen, wenn Sie ein Urteil vorlegen, mit dem die Räumung aufgetragen wurde; ist die vereinbarte Zeit bereits abgelaufen, gilt das nicht.

Der Weg durch die Instanzen

Zitierte Paragrafen

ABGB § 1095 ABGB § 1120 AußStrG § 62 AußStrG § 63 AußStrG § 71 GBG 1955 § 126 GBG 1955 § 131 GBG 1955 § 136

Entscheidungstext

28 Absätze, 6.104 Zeichen · im RIS ansehen

Anfang des Textes anzeigen

Gericht

OGH

Entscheidungsdatum

19.12.2016

Geschäftszahl

5Ob137/16g

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten Dr. Hradil als Vorsitzenden sowie den Hofrat Dr. Höllwerth, die Hofrätin Dr. Grohmann, die Hofräte Mag. Wurzer und Mag. Painsi als weitere Richter in der Grundbuchsache der Antragsteller 1. N***** D*****, geboren am *****, 2. H***** D*****, geboren am *****, beide *****, beide vertreten durch Dr. Harald Mezriczky, Notar in Schwechat, wegen Berichtigungen gemäß § 136 GBG ob der EZ 1248 GB *****, über den Revisionsrekurs der Einschreiter 1. G***** A*****, 2. V***** M*****, 3. Mag. B***** C*****, 4. H***** K*****, 5. C***** S*****, 6. Dr. M***** B*****-R*****, 7. H***** E*****, 8. Dr. B***** B*****-E*****, 9. M***** L*****, 10. M***** W*****, 11. Dipl.-Ing. T***** W*****, 12. Dipl.-Ing. H***** B*****, 13. L***** M*****, 14. G***** M*****, 15. E***** O*****, 16. G***** K*****, 17. R***** G***** und 18. R***** G*****, beide *****, 19. DI T***** L*****, 20. M***** D*****, 21. P***** W*****, 22. Univ.-Prof. H***** W*****, 23. R***** R*****, 24. W***** W*****, 25. E***** S*****, 26. I***** H***** und 27. G***** H*****, beide *****, 28. Ing. G***** Z*****, 29. Dkfm. W***** P***** und 30. T***** P*****, beide *****, *****, 31. A***** F*****, 32. R***** D***** und 33. B***** D*****, beide *****, 34. Ing. H***** S***** und 35. M***** S*****, beide *****, 36. M***** B*****, 37. A***** B*****, alle vertreten durch Ing. Mag. Dr. Roland Hansely, Rechtsanwalt in Wien, gegen den Beschluss des Landesgerichts Wiener Neustadt als Rekursgericht vom 23. Mai 2016, GZ 17 R 69/16t-5, mit dem der Beschluss des Bezirksgerichts Mödling vom 17. März 2016, TZ 1417/2016, bestätigt wurde, den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Der Revisionsrekurs wird zurückgewiesen.

Der vollständige Text steht im RIS (Link oben).

Teilen WhatsApp Facebook LinkedIn E-Mail