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Entscheidung des Obersten Gerichtshofs (OGH) · 23.01.2017 · Fall aus Wien

OGH 5 Ob 234/16x

Worum es ging: Kann ich rechtliche Einwände erst beim Höchstgericht vorbringen?

Die Regeln aus dieser Entscheidung

Haben Sie in der Berufung nicht ordentlich geltend gemacht, dass das Urteil rechtlich falsch ist, können Sie das in der Revision nicht mehr nachholen. Das gilt auch in Sozialrechtssachen, weil die dortige Pflicht des Gerichts, von sich aus tätig zu werden, nur die Beweisaufnahme in erster Instanz betrifft.

Wer in der Berufung keine Einwände gegen die rechtliche Beurteilung erhoben hat, kann das später nicht nachholen. In der Revision ist eine versäumte Rechtsrüge ausgeschlossen.

Der Weg durch die Instanzen

Zitierte Paragrafen

AußStrG § 62 AußStrG § 71 MRG § 37 WEG 2002 § 24 WEG 2002 § 29 WEG 2002 § 52

Entscheidungstext

22 Absätze, 5.150 Zeichen · im RIS ansehen

Anfang des Textes anzeigen

Gericht

OGH

Entscheidungsdatum

23.01.2017

Geschäftszahl

5Ob234/16x

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten Dr. Hradil als Vorsitzenden sowie den Hofrat Dr. Höllwerth, die Hofrätin Dr. Grohmann, die Hofräte Mag. Wurzer und Mag. Painsi als weitere Richter in der wohnrechtlichen Außerstreitsache des Antragstellers Dr. J* E* K*, gegen die Antragsgegner 1. E* P*, 2. J* B*, 3. B* B*, 4. T* R*, 5. M* S*, 6. G* L*, 7. H* A*, 8. C* W*, (nunmehr:) 8a. Mag. H* W*, 9. H* A*, 10. K* H*, (11. E* P*), 12. F* M*, 13. W* W*, 14. G* B*, 15. Dkfm. K* K*, (nunmehr:) 15a. Dr. S* S*, 16. F* H*, 17. E* Sä*, 18. S* S*, 19. E* B*, 20. Dr. K* W*, 21. J* S*, 22. P* Z*, 23. D* S*, 24. Ö*, 25. C* P*, 26. H* U* und 27. Dr. G* U*, beide *, 28. G* T*, 29. I* S* und 30. R* S*, beide *, 31. G* K* und 32. M* K*, beide *, 1.-, 3.-, 4.-, 7.-, 9.-, 12.-, 13.-, 14.-, 21.-, 29.-, 30.-, 31.- und 32.-Antragsgegner vertreten durch Dr. Ernst Brunner, Rechtsanwalt in Wien, wegen § 52 Abs 1 Z 4 und 5 WEG 2002 iVm § 24 Abs 6, § 29 Abs 2 Z 2 WEG 2002, über den außerordentlichen Revisionsrekurs des Antragstellers gegen den Sachbeschluss des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 6. Oktober 2016, GZ 40 R 37/16m-28, den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Der außerordentliche Revisionsrekurs wird mangels der Voraussetzungen des § 37 Abs 3 Z 16 MRG, § 52 Abs 2 WEG 2002 iVm § 62 Abs 1 AußStrG zurückgewiesen (§ 71 Abs 3 AußStrG).

Der vollständige Text steht im RIS (Link oben).

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