OGH 5 Ob 234/16x
Worum es ging: Kann ich rechtliche Einwände erst beim Höchstgericht vorbringen?
Die Regeln aus dieser Entscheidung
Haben Sie in der Berufung nicht ordentlich geltend gemacht, dass das Urteil rechtlich falsch ist, können Sie das in der Revision nicht mehr nachholen. Das gilt auch in Sozialrechtssachen, weil die dortige Pflicht des Gerichts, von sich aus tätig zu werden, nur die Beweisaufnahme in erster Instanz betrifft.
Wer in der Berufung keine Einwände gegen die rechtliche Beurteilung erhoben hat, kann das später nicht nachholen. In der Revision ist eine versäumte Rechtsrüge ausgeschlossen.
Der Weg durch die Instanzen
- Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht, 06.10.2016, 40 R 37/16m-28
Zitierte Paragrafen
AußStrG § 62 AußStrG § 71 MRG § 37 WEG 2002 § 24 WEG 2002 § 29 WEG 2002 § 52
Entscheidungstext
22 Absätze, 5.150 Zeichen · im RIS ansehen
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Gericht
OGH
Entscheidungsdatum
23.01.2017
Geschäftszahl
5Ob234/16x
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten Dr. Hradil als Vorsitzenden sowie den Hofrat Dr. Höllwerth, die Hofrätin Dr. Grohmann, die Hofräte Mag. Wurzer und Mag. Painsi als weitere Richter in der wohnrechtlichen Außerstreitsache des Antragstellers Dr. J* E* K*, gegen die Antragsgegner 1. E* P*, 2. J* B*, 3. B* B*, 4. T* R*, 5. M* S*, 6. G* L*, 7. H* A*, 8. C* W*, (nunmehr:) 8a. Mag. H* W*, 9. H* A*, 10. K* H*, (11. E* P*), 12. F* M*, 13. W* W*, 14. G* B*, 15. Dkfm. K* K*, (nunmehr:) 15a. Dr. S* S*, 16. F* H*, 17. E* Sä*, 18. S* S*, 19. E* B*, 20. Dr. K* W*, 21. J* S*, 22. P* Z*, 23. D* S*, 24. Ö*, 25. C* P*, 26. H* U* und 27. Dr. G* U*, beide *, 28. G* T*, 29. I* S* und 30. R* S*, beide *, 31. G* K* und 32. M* K*, beide *, 1.-, 3.-, 4.-, 7.-, 9.-, 12.-, 13.-, 14.-, 21.-, 29.-, 30.-, 31.- und 32.-Antragsgegner vertreten durch Dr. Ernst Brunner, Rechtsanwalt in Wien, wegen § 52 Abs 1 Z 4 und 5 WEG 2002 iVm § 24 Abs 6, § 29 Abs 2 Z 2 WEG 2002, über den außerordentlichen Revisionsrekurs des Antragstellers gegen den Sachbeschluss des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 6. Oktober 2016, GZ 40 R 37/16m-28, den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Der außerordentliche Revisionsrekurs wird mangels der Voraussetzungen des § 37 Abs 3 Z 16 MRG, § 52 Abs 2 WEG 2002 iVm § 62 Abs 1 AußStrG zurückgewiesen (§ 71 Abs 3 AußStrG).
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