Wird ein ausländisches Urteil hier inhaltlich noch einmal überprüft?
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Ständige Rechtsprechung seit 1983, zuletzt bestätigt am 07.06.2017 (21 Entscheidungen).
So hat das Gericht es formuliert (1983)
Ergänzungen des Gerichts in späteren Entscheidungen
- Hier: Maßgebend ist, ob sich das Schiedsgericht mit dem Vorbringen der Parteien auseinandergesetzt hat.OGH 3 Ob 80/22v, 08.09.2022
- Im ordnungsgemäß eingeleiteten Verfahren im Ursprungsstaat obliegen dem Beklagten Mitwirkungspflichten.OGH 3 Ob 251/18k, 20.02.2019
- Hier: Abkommen zwischen der Republik Österreich und dem Fürstentum Liechtenstein über die Anerkennung und Vollstreckung von gerichtlichen Entscheidungen, Schiedssprüchen, Vergleichen und öffentlichen Urkunden (BGBl 1975/114).OGH 3 Ob 46/13f, 21.08.2013
- Die Versagung der Exekutionsbewilligung aufgrund eines inländischen Exekutionstitels im Wege der Analogie könnte daher nur bei vergleichbar schwerwiegenden Verstößen gegen die der Rechtsordnung allgemein zugrundeliegenden Werte in Betracht kommen.OGH 3 Ob 198/10d, 09.06.2011
- Eine Entscheidung aus einem anderen Vertragsstaat darf nicht allein deshalb abgelehnt werden, weil das Gericht des Vollstreckungsstaats der Ansicht ist, dass in dieser Entscheidung das nationale Recht oder das Gemeinschaftsrecht falsch angewandt worden sei.OGH 3 Ob 233/06w, 22.02.2007
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- Ein Verstoß gegen den europäischen ordre public könnte nur dann angenommen werden, wenn eine grobe Missachtung fundamentaler Normen der EU vorläge.OGH 3 Ob 233/06w, 22.02.2007
- Verbot der révision au fond.OGH 3 Ob 233/06w, 22.02.2007
- Hier: Unterhaltstitel eines Berufungsgerichts in Florida.OGH 3 Ob 229/06g, 30.11.2006
- Zulässig und notwendig ist somit eine sachliche Nachprüfung der Entscheidung, allerdings nur im Rahmen der Vorbehaltsklausel des ordre public, ohne dass das Gericht des Vollstreckungsstaates zu überprüfen hätte, wie der Streitfall richtig zu entscheiden gewesen wäre (Verbot der revision au fond).OGH 3 Ob 221/04b, 26.01.2005
- Hier: Art 27 Z 1 EuGVÜ.OGH 3 Ob 251/02m, 23.10.2002
- Dieser Versagungsgrund ist von Amts wegen wahrzunehmen.OGH 3 Ob 84/01a, 25.04.2001
Ein Rechtssatz ist eine Regel, die der Oberste Gerichtshof (OGH) in seinen Entscheidungen immer wieder anwendet. Dieser trägt die Nummer RS0002409 · im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) ansehen
Entscheidungen dazu
Im Portal: die neuesten 1 von 21.
- OGH 3 Ob 10/17t, 07.06.2017, Fall aus Niederösterreich
Im Gesetz
- Exekutionsordnung (EO) § 81 · Befugnisse und Tätigkeit des Verwalters
- EO § 408 · Versagungsgründe
Die andere Seite
Zum selben Thema hat das Gericht auch Regeln aufgestellt, die für die Gegenseite günstig sind.
Ein Urteil, das Ihren Einwendungen gegen den Anspruch stattgibt, betrifft den Anspruch selbst und wirkt daher über das laufende Vollstreckungsverfahren hinaus. Es ändert das im Titel festgehaltene Recht. Die Einstellung der laufenden Vollstreckung ist nur eine Folge davon.
Ja. Zahlen Sie aufgrund eines Urteils, das noch bekämpft werden kann, ist das erkennbar nur für den Fall gemeint, dass dieses Urteil hält. Wird es später aufgehoben oder der Anspruch aberkannt, können Sie das Gezahlte zurückfordern; eine bewilligte Zwangsvollstreckung ist auf Ihren Antrag einzustellen.