Bekomme ich Schadenersatz, wenn ich beim Vertrag getäuscht wurde?
günstig für Getäuschter betrifft Käufer, Verkäufer, Konsument, Unternehmer, Vertragsparteien
Wenn Sie jemand mit Absicht getäuscht hat, damit Sie einen Vertrag abschließen, können Sie Schadenersatz verlangen. Sie müssen dafür den Vertrag nicht zuerst anfechten. Der Ersatzanspruch besteht auch dann, wenn Sie am Vertrag festhalten.
Mit KI erklärt am 05.09.2026 · keine Rechtsberatung · Wo bekomme ich Hilfe? · Fehler melden
Ständige Rechtsprechung seit 1977, zuletzt bestätigt am 17.07.2025 (11 Entscheidungen).
So hat das Gericht es formuliert (1977)
Der listig Irregeführte kann auch ohne Anfechtung des Vertrages Schadenersatz fordern.
Ergänzungen des Gerichts in späteren Entscheidungen
- Hier: Einbau einer unzulässigen Abschalteinrichtung nach Art 5 VO 715/2007/EG in eine Fahrzeug.OGH 7 Ob 140/23y, 27.09.2023
- Listige IrreführungOGH 5 Ob 512/80, 01.04.1980
- Listige hervorgerufener Motivirrtum.OGH 1 Ob 543/77, 25.05.1977
Ein Rechtssatz ist eine Regel, die der Oberste Gerichtshof (OGH) in seinen Entscheidungen immer wieder anwendet. Dieser trägt die Nummer RS0014779 · im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) ansehen
Entscheidungen dazu
Im Portal: die neuesten 2 von 11.
- OGH 9 ObA 35/25z, 17.07.2025, Fall aus Wien
- OGH 7 Ob 140/23y, 27.09.2023, Fall aus Wien
Im Gesetz
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