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Wie oft wird ein Verfahren tatsächlich an ein anderes Gericht übertragen?

günstig für Widersprechender betrifft Kläger, Beklagter, Prozessparteien
Nur ausnahmsweise. Die Übertragung soll die Ausnahme bleiben, damit die gesetzliche Zuständigkeitsordnung nicht ausgehöhlt wird. Widerspricht eine Partei und lässt sich die Zweckmäßigkeit nicht eindeutig zugunsten beider Seiten beantworten, bleibt es beim bisherigen Gericht.

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Ständige Rechtsprechung seit 1988, zuletzt bestätigt am 25.06.2020 (242 Entscheidungen).

So hat das Gericht es formuliert (1988)

Die Delegierung eines anderen Gerichtes soll die Ausnahme bilden. Kann die Frage der Zweckmäßigkeit nicht eindeutig zugunsten beider Parteien beantwortet werden und widerspricht eine der Parteien der Delegierung, so ist dieser der Vorzug zu geben.

Ergänzungen des Gerichts in späteren Entscheidungen

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Ein Rechtssatz ist eine Regel, die der Oberste Gerichtshof (OGH) in seinen Entscheidungen immer wieder anwendet. Dieser trägt die Nummer RS0046589 · im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) ansehen

Entscheidungen dazu

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