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Muss der Fahrer mit Kindern rechnen, die er nicht sieht?

günstig für Lenker betrifft Autofahrer, Kinder, Eltern, Geschädigte
Nein, grundsätzlich nicht. Dass man sich auf das Verhalten von Kindern nicht verlassen darf, setzt voraus, dass sie überhaupt wahrnehmbar sind. Anders ist es, wenn besondere Umstände ihre Anwesenheit und damit eine unklare Verkehrssituation nahelegen, etwa die Nähe einer Schule.

Mit KI erklärt am 06.09.2026 · keine Rechtsberatung · Wo bekomme ich Hilfe? · Fehler melden

Rechtsprechung seit 1994, zuletzt bestätigt am 27.06.2023 (1 Entscheidung).

So hat das Gericht es formuliert (1994)

Die Nichtanwendung des Vertrauensgrundsatzes gegenüber Kindern setzt deren Wahrnehmbarkeit voraus, soferne ihre Anwesenheit und demnach eine unklare Verkehrssituation durch spezielle Umstände - wie etwa in der Nähe einer Schule - nicht konkret indiziert ist.

Ein Rechtssatz ist eine Regel, die der Oberste Gerichtshof (OGH) in seinen Entscheidungen immer wieder anwendet. Dieser trägt die Nummer RS0074029 · im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) ansehen

Entscheidungen dazu

Im Gesetz

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