Haftet der Chef für irreführende Werbung seiner Angestellten?
günstig für Mitbewerber betrifft Unternehmer, Angestellte, Mitbewerber, Konsumenten
Der Inhaber eines Unternehmens kann wegen irreführender Angaben seiner Angestellten auf Unterlassung geklagt werden. Es kommt nicht darauf an, ob er von deren Verhalten wusste.
Mit KI erklärt am 05.09.2026 · keine Rechtsberatung · Wo bekomme ich Hilfe? · Fehler melden
Ständige Rechtsprechung seit 1974, zuletzt bestätigt am 26.03.2026 (7 Entscheidungen).
So hat das Gericht es formuliert (1974)
Der Unternehmensinhaber kann wegen Verstoßes gegen § 2 UWG auf Unterlassung in Anspruch genommen werden, auch wenn er von der wettbewerbswidrigen Handlung seines Angestellten keine Kenntnis hat.
Ergänzungen des Gerichts in späteren Entscheidungen
- Die Haftung des Unternehmers nach § 81 Abs 1 Satz 2 UrhG setzt keine Kenntnis des Unternehmers vom Verstoß voraus.OGH 4 Ob 142/24x, 21.01.2025
Ein Rechtssatz ist eine Regel, die der Oberste Gerichtshof (OGH) in seinen Entscheidungen immer wieder anwendet. Dieser trägt die Nummer RS0078208 · im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) ansehen
Entscheidungen dazu
Im Portal: die neuesten 2 von 7.
- OGH 4 Ob 76/25t, 26.03.2026, Fall aus Oberösterreich
- OGH 4 Ob 142/24x, 21.01.2025, Fall aus Oberösterreich
Genannte Normen
UrhG §81 Abs1; UWG §2 A4; UWG §18
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