Wann bin ich durch eine Tat am Vermögen geschädigt?
betrifft Geschädigter, Beschuldigter, Konsument, Unternehmer
Ein Vermögensschaden liegt vor, wenn Ihre gesamte Vermögenslage nach der Tat schlechter ist als davor. Das ist der Fall, wenn Ihr Besitz weniger geworden ist oder Ihre Schulden gestiegen sind. Es wird also unter dem Strich gerechnet.
Mit KI erklärt am 06.09.2026 · keine Rechtsberatung · Wo bekomme ich Hilfe? · Fehler melden
Ständige Rechtsprechung seit 1983, zuletzt bestätigt am 29.05.2017 (10 Entscheidungen).
So hat das Gericht es formuliert (1983)
Schaden am Vermögen setzt voraus, dass die gesamte Vermögenslage des Opfers nach der Tat ungünstiger ist als vorher; dies ist der Fall, wenn sich die Aktiven vermindert bzw die Passiven erhöht haben.
Ergänzungen des Gerichts in späteren Entscheidungen
- Hier: Kündigungsgrund nach § 30 Abs 2 dritter Fall MRG.OGH 6 Ob 71/17k, 29.05.2017
- Gesamtsaldierung.OGH 12 Os 116/86, 18.09.1986
Ein Rechtssatz ist eine Regel, die der Oberste Gerichtshof (OGH) in seinen Entscheidungen immer wieder anwendet. Dieser trägt die Nummer RS0094373 · im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) ansehen
Entscheidungen dazu
Im Portal: die neuesten 1 von 10.
- OGH 6 Ob 71/17k, 29.05.2017, Fall aus Vorarlberg
Im Gesetz
- Strafgesetzbuch (StGB) § 146 · Betrug
Verwandte Fragen
Schadenersatz · Berechnung des Vermögensschadens
Strafrecht · Vermögensbegriff im Strafrecht
Schadenersatz · Weiter Schadensbegriff
Strafrecht · Vorübergehender Schaden beim Betrug
Strafrecht · Berechnung des Vermögensnachteils