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Anderes · Verfassungsmäßigkeit des Glücksspielmonopols

Ist das Glücksspielmonopol verfassungswidrig?

betrifft Spieler, Automatenbetreiber, Anbieter
Nein. Der Oberste Gerichtshof hat die Bestimmungen über das Glücksspiel dem Verfassungsgerichtshof zur Prüfung vorgelegt. Dieser hat die Anträge zurückgewiesen und die Verfassungswidrigkeit des Glücksspielmonopols in einem Parallelverfahren inhaltlich verneint. Auch mit dem Unionsrecht ist das Monopol nach ständiger Rechtsprechung vereinbar.

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Ständige Rechtsprechung seit 2016, zuletzt bestätigt am 14.11.2024 (54 Entscheidungen).

Stichwort des Gerichts (2016)

Der Oberste Gerichtshof stellt gemäß Art 89 Abs 2 B‑VG (Art 140 B‑VG) an den Verfassungsgerichtshof den Antrag, a) § 2 Abs 2 Glücksspielgesetz (GSpG) idF BGBl I 2010/54 b) § 2 Abs 4 Glücksspielgesetz (GSpG) idF BGBl I 2010/54, c) § 3 Glücksspielgesetz (GSpG) idF BGBl I 2010/54, d) § 52 Abs 1 Z 1 Glücksspielgesetz (GSpG) idF BGBl I 2010/54, e) die §§ 5 und 8 NÖ Spielautomatengesetz 2011 jeweils idF LGBl 2013/98 7071-3, und f) in § 30 Abs 1 Z 2 NÖ Spielautomatengesetz 2011 idF LGBl 2013/98 7071-3 die Ziffern „5“ und „8“ als verfassungswidrig aufzuheben, in eventu den Antrag, a) das Glücksspielgesetz (GSpG) idF BGBl I 2015/118, sowie b) das NÖ Spielautomatengesetz 2011 idF LGBl 2013/98 7071-3 jeweils zur Gänze als verfassungswidrig aufzuheben.

Der Gerichtshof hat hier nur ein Stichwort festgehalten. Die Regel selbst steht in den Ergänzungen und Entscheidungen, die diesen Rechtssatz tragen.

Ergänzungen des Gerichts in späteren Entscheidungen

Ein Rechtssatz ist eine Regel, die der Oberste Gerichtshof (OGH) in seinen Entscheidungen immer wieder anwendet. Dieser trägt die Nummer RS0130636 · im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) ansehen

Entscheidungen dazu

Im Portal: die neuesten 8 von 54.

Genannte Normen

B-VG Art7; B-VG Art89 Abs2; B-VG Art140 Abs1; GSpG 1989 §2 Abs2; GSpG 1989 §2 Abs4; GSpG 1989 §3; GSpG 1989 §52 Abs1 Z1

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