Was bedeutet grobe Fahrlässigkeit bei einem Arbeitsunfall?
betrifft Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Sozialversicherungsträger
Grobe Fahrlässigkeit im Sozialversicherungsrecht bedeutet dasselbe wie auffallende Sorglosigkeit im bürgerlichen Recht. Für beide gilt derselbe Maßstab.
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Ständige Rechtsprechung seit 1966, zuletzt bestätigt am 30.09.2025 (50 Entscheidungen).
So hat das Gericht es formuliert (1966)
Grobe Fahrlässigkeit nach ASVG ist der auffallenden Sorglosigkeit nach bürgerlichem Recht gleichzusetzen.
Ergänzungen des Gerichts in späteren Entscheidungen
- Hier: § 213 a ASVGOGH 10 ObS 76/94, 19.07.1994
- § 48 ASGGOGH 9 ObA 143/91, 09.10.1991
- Hier: OrgHG, Beschädigung eines Bundesheerlastkraftwagens.OGH 1 Ob 63/72, 05.04.1972
Ein Rechtssatz ist eine Regel, die der Oberste Gerichtshof (OGH) in seinen Entscheidungen immer wieder anwendet. Dieser trägt die Nummer RS0030510 · im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) ansehen
Entscheidungen dazu
Im Portal: die neuesten 6 von 50.
- OGH 8 ObA 22/25f, 30.09.2025, Fall aus Steiermark
- OGH 9 ObA 23/25k, 25.06.2025, Fall aus Steiermark
- OGH 9 ObA 68/24a, 19.09.2024, Fall aus Oberösterreich
- OGH 9 ObA 68/23z, 18.10.2023, Fall aus Oberösterreich
- OGH 9 ObA 74/23g, 18.10.2023, Fall aus Tirol
- OGH 9 ObA 102/22y, 19.12.2022, Fall aus Steiermark
Im Gesetz
- Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (ABGB) § 1324
- Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (ASVG) § 213a · Integritätsabgeltung
- ASVG § 334
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