Zum Inhalt springen

Was unterscheidet ein Anerkenntnis von einem Vergleich?

betrifft Schuldner, Gläubiger, Konsumenten, Unternehmer
Beim Vergleich geben beide Seiten etwas nach, beim Anerkenntnis gibt nur eine Seite nach und gesteht das bezweifelte Recht zu. Beides sind Verträge, mit denen eine unklare Lage endgültig festgelegt wird. Das Anerkenntnis setzt voraus, dass der Erklärende unabhängig vom bisherigen Schuldgrund eine neue selbständige Verpflichtung schaffen wollte.

Mit KI erklärt am 06.09.2026 · keine Rechtsberatung · Wo bekomme ich Hilfe? · Fehler melden

Ständige Rechtsprechung seit 1978, zuletzt bestätigt am 18.06.2024 (41 Entscheidungen).

Stichwort des Gerichts (1978)

Das konstitutive Anerkenntnis gehört zu den Feststellungsverträgen.

Der Gerichtshof hat hier nur ein Stichwort festgehalten. Die Regel selbst steht in den Ergänzungen und Entscheidungen, die diesen Rechtssatz tragen.

Ergänzungen des Gerichts in späteren Entscheidungen

Ein Rechtssatz ist eine Regel, die der Oberste Gerichtshof (OGH) in seinen Entscheidungen immer wieder anwendet. Dieser trägt die Nummer RS0032779 · im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) ansehen

Entscheidungen dazu

Im Portal: die neuesten 6 von 41.

Im Gesetz

Teilen WhatsApp Facebook LinkedIn E-Mail

Verwandte Fragen

Vertragsrecht · Anerkenntnis als Feststellungsvertrag
Vertragsrecht · Anerkenntnis als zweiseitiges Geschäft
Vertragsrecht · Konstitutives oder deklaratives Anerkenntnis
Vertragsrecht · Echtes und unechtes Anerkenntnis
Verfahrensrecht · Anerkenntnis im Prozess