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Entscheidung des Obersten Gerichtshofs (OGH) · 22.04.2026 · Fall aus Wien

Der OGH hat das Rechtsmittel nicht angenommen; es gilt die Entscheidung der Vorinstanz.

OGH 6 Ob 158/25s

Worum es ging: Muss ich als Mieter für normale Abnützung zahlen?

Die Regeln aus dieser Entscheidung

Für jene Abnützung, die durch den vertragsgemäßen Gebrauch entsteht, müssen Sie als Mieter nicht aufkommen. Bei frei vereinbartem Mietzins ist sie bereits mit dem Mietzins abgegolten. Zahlen müssen Sie nur für übermäßige Abnützung und für Missbrauch.

Eine Wertsicherungsklausel im Mietvertrag ist grundsätzlich sachlich gerechtfertigt. Der Vermieter hat ein berechtigtes Interesse daran, das Entgelt gerade bei längerer Vertragsdauer an die tatsächliche Geldentwertung anzupassen. So bleibt das Verhältnis von Leistung und Gegenleistung gewahrt.

Der Weg durch die Instanzen

Zitierte Paragrafen

ABGB § 1486 ABGB § 1503 ABGB § 864a ABGB § 879 ABGB § 879a KSchG § 29 KSchG § 6 MRG § 16 ZPO § 502 ZPO § 508a

Entscheidungstext

31 Absätze, 11.065 Zeichen · im RIS ansehen

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Gericht

OGH

Entscheidungsdatum

22.04.2026

Geschäftszahl

6Ob158/25s

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch die Senatspräsidentin Dr. Hofer-Zeni-Rennhofer als Vorsitzende sowie die Hofrätinnen und Hofräte Hon.-Prof. Dr. Faber, Mag. Pertmayr, Dr. Weber und Mag. Nigl LL.M. als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Bundeskammer für Arbeiter und Angestellte, 1041 Wien, Prinz-Eugen-Straße 20–22, vertreten durch Dr. Walter Reichholf, Rechtsanwalt in Wien, gegen die beklagten Parteien, 1. E*, 2. Dr. B*, 3. H*, 4. F*GmbH, *, 5. Verlassenschaft nach Dr. F*, 6. Dipl.-Ing. A*, 7. L*, 8. Dipl.-Ing. Dr. W*, 9. Dipl.-Ing. H*, 10. Dr. J*, 11. L*, 12. Dr. U*, 13. N*, 14. U*, 15. E*, 16. E*, 17. F*, 18. Mag. R*, 19. E*, 20. Ing. F*, 21. R*, 22. Mag. B*, 23. Dipl.-Ing. C*, 24. Mag. H*, 25. Dr. M*, 26. Dr. F*, 27. Mag. R*, 28. Dr. H*,29. Dr. H*, 30. R*, 31. Ing. W*, 32. Ing. O*, 33. M*, 34. S*, 35. Dr. H*, 36. H*, 37. R*, 38. Verlassenschaft nach R*, 39. Mag. F*, 40. J*, 41. G*, 42. Dr. D*, 43. Dr. A*, 44. Dr. B*, 45. Dr. K*, 46. E*, 47. W*, 48. Dr. M*, 49. Verlassenschaft nach Dr. F*, 50. E*, 51. H*, 52. G*, 53. Dr. M*, 54. W *, 55. H*, 56. Dipl.-Ing. N*, 57. Dkfm. E*, 58. Dr. A*, 59. E*, 60. Mag. Ing. M*, 61. Dr. P*, 62. L*, 63. Verlassenschaft nach Dkfm. H*, 64. Dr. C*, 65. Mag. S*, 66. B*, 67. R*, 68. Ing. G*, 69. B*, 70. Mag. G*, 71. Mag. A*, 72. I*, 73. L*GmbH, *, 74. i* GmbH, *, 75. E*, 76. E* GmbH, *, 77. Ing. T*, 78. Mag. S*, 79. R*, 80. B*, 1. bis 72. und 74. bis 80. beklagte Parteien vertreten durch Dr. Manfred Wiener, Mag. Wilfried Opetnik und andere Rechtsanwälte in Wien, 73. beklagte Partei vertreten durch Dr. Heinz Meller, Rechtsanwalt in Wien, wegen 1.210,15 EUR sA, über die außerordentliche Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien als Berufungsgericht vom 13. August 2025, GZ 38 R 64/25f-60, in nichtöffentlicher Sitzung den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Die außerordentliche Revision wird gemäß § 508a Abs 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 502 Abs 1 ZPO zurückgewiesen.

Der vollständige Text steht im RIS (Link oben).

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