Kann ich zum Höchstgericht, wenn eine Unterbrechung vorgeschrieben ist?
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Ständige Rechtsprechung seit 1984, zuletzt bestätigt am 18.02.2021 (21 Entscheidungen).
So hat das Gericht es formuliert (1984)
Ergänzungen des Gerichts in späteren Entscheidungen
- Hier: Die Bestätigung eines einen Unterbrechungsantrag abweichenden Beschlusses ist nicht weiter anfechtbar.OGH 6 Ob 25/20z, 25.06.2020
- Keine zwingende Unterbrechung nach Art 100 Abs 7 UMV.OGH 4 Ob 63/17v, 03.05.2017
- Hier: Unterbrechung gemäß § 460 Z 10 ZPO.OGH 6 Ob 80/06t, 24.05.2006
- § 192 Abs 2 ZPO ist mangels Sonderregelung im ASGG auch im arbeitsgerichtlichen Verfahren anzuwenden.OGH 8 ObA 242/01y, 15.11.2001
- Die Ablehnung einer Unterbrechung ist nur anfechtbar, wenn die Unterbrechung zwingend vorgeschrieben ist.OGH 4 Ob 141/98h, 26.05.1998
Ein Rechtssatz ist eine Regel, die der Oberste Gerichtshof (OGH) in seinen Entscheidungen immer wieder anwendet. Dieser trägt die Nummer RS0037058 · im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) ansehen
Entscheidungen dazu
Im Portal: die neuesten 1 von 21.
- OGH 6 Ob 236/20d, 18.02.2021, Fall aus Wien
Im Gesetz
- Mietrechtsgesetz (MRG) § 41 · Aufhebung der Unterbrechung eines Kündigungs- oder Räumungsverfahrens
- Zivilprozessordnung (ZPO) § 192
- ZPO § 460 · Besondere Bestimmungen für das Verfahren in Ehesachen
Die andere Seite
Zum selben Thema hat das Gericht auch Regeln aufgestellt, die für die Gegenseite günstig sind.
Nein. Wurde Ihr Antrag abgewiesen, ohne dass die Gegenseite dazu gehört wurde, und hat das zweite Gericht diese Abweisung bestätigt, ist der Weg zum Obersten Gerichtshof verschlossen. Auch ein außerordentliches Rechtsmittel ist dann ausgeschlossen. Dass Ihnen der Beschluss oder der Rekurs zugestellt wurde, ändert daran nichts.
Gegen eine Nichtentscheidung gibt es grundsätzlich kein Rechtsmittel; bekämpfen können Sie nur eine tatsächlich getroffene Entscheidung. Ein Fehler in der Ausfertigung eines Beschlusses macht diesen aber nicht zu einer Nichtentscheidung.