Ist es ein Fehler, wenn das Gericht die Feststellungen übernimmt?
günstig für Rechtsmittelgegner betrifft Kläger, Beklagte, Rechtsmittelwerber
Übernimmt das Berufungsgericht die Feststellungen des Erstgerichts, kann darin schon begrifflich keine falsche Wiedergabe des Akteninhalts liegen. Diesen Vorwurf können Sie also nicht darauf stützen.
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Ständige Rechtsprechung seit 1974, zuletzt bestätigt am 10.03.2026 (100 Entscheidungen).
So hat das Gericht es formuliert (1974)
In der Übernahme der Feststellungen des Erstgerichtes durch das Berufungsgericht kann schon begrifflich eine Aktenwidrigkeit nicht liegen.
Ergänzungen des Gerichts in späteren Entscheidungen
- Hier: Übernahme der Bescheinigungslage des Erstgerichts durch das Rekursgericht.OGH 4 Ob 66/22t, 23.09.2022
- Hier: Wiedergabe in verkürzter Form.OGH 6 Ob 158/13y, 09.09.2013
- Die Übernahme sämtlicher Feststellungen schadet nur dann nichts, wenn diejenigen, die auf aktenwidriger Grundlage getroffen wurden, tatsächlich nicht relevant wären.OGH 6 Ob 521/82, 24.02.1982
- Selbst wenn das Berufungsgericht relevante erstgerichtliche Feststellungen in der Folge bei seiner rechtlichen Beurteilung nicht Berücksichtigung hätte, wäre diese keine Aktenwidrigkeit.OGH 6 Ob 772/80, 25.02.1981
Ein Rechtssatz ist eine Regel, die der Oberste Gerichtshof (OGH) in seinen Entscheidungen immer wieder anwendet. Dieser trägt die Nummer RS0043240 · im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) ansehen
Entscheidungen dazu
Im Portal: die neuesten 7 von 100.
- OGH 1 Ob 20/26m, 10.03.2026, Fall aus Steiermark
- OGH 4 Ob 67/25v, 28.01.2026, Fall aus Oberösterreich
- OGH 4 Ob 127/23i, 20.02.2024, Fall aus Tirol
- OGH 4 Ob 195/23i, 25.01.2024, Fall aus Wien
- OGH 7 Ob 129/19z, 24.06.2020, Fall aus Tirol
- OGH 9 Ob 80/19h, 26.02.2020, Fall aus Salzburg
- OGH 4 Ob 43/16a, 30.03.2016, Fall aus Vorarlberg
Im Gesetz
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