Wird mein Antrag zurückgewiesen, wenn ich die falsche Verfahrensart wähle?
Mit KI erklärt am 06.09.2026 · keine Rechtsberatung · Wo bekomme ich Hilfe? · Fehler melden
Ständige Rechtsprechung seit 2002, zuletzt bestätigt am 27.08.2024 (17 Entscheidungen).
So hat das Gericht es formuliert (2002)
Ergänzungen des Gerichts in späteren Entscheidungen
- Umdeutung einer Klage auf Wiederherstellung in einen Antrag nach § 838a ABGB (Wasserschöpfgemeinschaft).OGH 1 Ob 7/20s, 26.02.2020
- Hier: Umdeutung einer erhobenen Oppositionsklage in einen im Außerstreitverfahren zu behandelnden Sachantrag (Oppositionsantrag).OGH 3 Ob 217/17h, 21.03.2018
- Ein dennoch durchgeführtes Verfahren ist wegen Unzulässigkeit des Rechtswegs für nichtig zu erklären. Nicht erfasst von der Nichtigkeit ist allerdings der verfahrenseinleitende Akt.OGH 7 Ob 143/16d, 28.09.2016
- Ungeachtet der Anordnung des § 56 Abs 1 AußStrG.OGH 5 Ob 255/15h, 25.08.2016
- Nach Umdeutung eines Sachantrags in eine Klage sind die für diese geltenden Regeln der ZPO anzuwenden.OGH 5 Ob 175/09k, 15.09.2009
Ein Rechtssatz ist eine Regel, die der Oberste Gerichtshof (OGH) in seinen Entscheidungen immer wieder anwendet. Dieser trägt die Nummer RS0116390 · im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) ansehen
Entscheidungen dazu
Im Portal: die neuesten 5 von 17.
- OGH 6 Ob 237/23f, 27.08.2024, Fall aus Wien
- OGH 5 Ob 215/22m, 21.12.2022, Fall aus Steiermark
- OGH 3 Ob 1/19x, 20.03.2019, Fall aus Tirol
- OGH 3 Ob 136/17x, 20.09.2017, Fall aus Vorarlberg
- OGH 5 Ob 255/15h, 25.08.2016, Fall aus Tirol
Im Gesetz
Die andere Seite
Zum selben Thema hat das Gericht auch Regeln aufgestellt, die für die Gegenseite günstig sind.
Nein. Wurde Ihr Antrag abgewiesen, ohne dass die Gegenseite dazu gehört wurde, und hat das zweite Gericht diese Abweisung bestätigt, ist der Weg zum Obersten Gerichtshof verschlossen. Auch ein außerordentliches Rechtsmittel ist dann ausgeschlossen. Dass Ihnen der Beschluss oder der Rekurs zugestellt wurde, ändert daran nichts.
Nur eingeschränkt. Ein Abänderungsantrag soll eine falsche Tatsachengrundlage beseitigen, nicht eigene Fehler in der Verfahrensführung reparieren. Sie müssen selbst behaupten und beweisen, dass Sie die neuen Beweismittel ohne Ihr Verschulden nicht schon im Hauptverfahren vorbringen konnten; sonst wird der Antrag zurückgewiesen.