Wofür zahlt meine Unfallversicherung bei dauernder Invalidität?
Mit KI erklärt am 05.09.2026 · keine Rechtsberatung · Wo bekomme ich Hilfe? · Fehler melden
Ständige Rechtsprechung seit 2004, zuletzt bestätigt am 27.08.2024 (10 Entscheidungen).
So hat das Gericht es formuliert (2004)
Ergänzungen des Gerichts in späteren Entscheidungen
- Hier: 4 % Dynamikklausel in den A27D (Unfallversicherung).OGH 7 Ob 162/19b, 23.10.2019
- Hier: Berufsunfähigkeitsversicherung.OGH 7 Ob 45/19x, 26.06.2019
- Hier: Auslegung der Wortfolge: „Hand im Handgelenk“.OGH 7 Ob 210/16g, 15.02.2017
- Es handelt sich dabei um eine Summenversicherung, weil die Leistung unabhängig vom Nachweis eines konkreten Vermögensnachteils in voller Höhe gebührt. Trotzdem dient die Invaliditätsentschädigung zumindest der pauschalen Abdeckung eines typischen Einkommensausfalls, aber eben nicht dem Ausgleich des konkreten Mehraufwands.OGH 7 Ob 128/14w, 17.09.2014
- Schon nach dem objektiven Erklärungswert des Art 7.6. AUVB ist nur auf die konkret ausgeübte Erwerbstätigkeit und nicht auf den erlernten Beruf (die Berufsgruppe) abzustellen.OGH 7 Ob 19/10k, 21.04.2010
Alle 6 Ergänzungen anzeigen
- Nach Art 7.3 AUVB 1999 ist nicht zusätzlich auf die „Minderung der Erwerbsfähigkeit" abzustellen. Der Begriff der „Funktionsstörung" ist mit dem Begriff der „Erwerbsminderung" nicht gleichzusehen.OGH 7 Ob 186/09t, 18.11.2009
Ein Rechtssatz ist eine Regel, die der Oberste Gerichtshof (OGH) in seinen Entscheidungen immer wieder anwendet. Dieser trägt die Nummer RS0118777 · im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) ansehen
Entscheidungen dazu
Im Portal: die neuesten 4 von 10.
- OGH 6 Ob 92/24h, 27.08.2024, Fall aus Vorarlberg
- OGH 7 Ob 103/22f, 24.08.2022, Fall aus Tirol
- OGH 1 Ob 112/18d, 30.04.2019, Fall aus Steiermark
- OGH 7 Ob 210/16g, 15.02.2017, Fall aus Wien
Genannte Normen
VersVG §179 ff
Die andere Seite
Zum selben Thema hat das Gericht auch Regeln aufgestellt, die für die Gegenseite günstig sind.
Nein. Nach diesen Bedingungen ist eine dauernde Invalidität nur gedeckt, wenn sie sich innerhalb eines Jahres ab dem Unfalltag ergibt. Tritt der Dauerschaden erst später auf, ist er vom Versicherungsschutz ausgenommen.
Nur ausnahmsweise. Die Bedingung über die zusätzliche Berufsunfähigkeit regelt bloß, wie die Leistung für eine dauernde Invalidität berechnet wird, wenn diese auch zur Berufsunfähigkeit führt. Über die Versicherungssumme hinaus wird nur gezahlt, wenn die Leistung durch die Steigerung nach Invaliditätsgrad mehr als hundert Prozent ergibt.