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Entscheidung des Obersten Gerichtshofs (OGH) · 25.08.2016

OGH 5 Ob 133/16v

Worum es ging: Kann ich mich gegen die Wertfestsetzung des Berufungsgerichts wehren?

Die Regeln aus dieser Entscheidung

Nein. Das Berufungsgericht muss bei Ansprüchen, die nicht in Geld bestehen, aussprechen, wie viel der Streitgegenstand wert ist. Dieser Ausspruch ist unanfechtbar und bindet auch den Obersten Gerichtshof, außer es wurden zwingende Regeln verletzt oder offenkundig zu niedrig oder zu hoch bewertet.

Der Oberste Gerichtshof überprüft die Bewertung durch das Berufungsgericht nur in einem Punkt. Er sieht nach, ob dabei zwingende Bewertungsvorschriften verletzt wurden. Darüber hinaus greift er nicht ein.

Nein. Auch wenn Sie Ihr Rechtsmittel als außerordentlich bezeichnen und an den Obersten Gerichtshof richten, ist es dem Gericht zweiter Instanz vorzulegen. Dieses muss zuerst aussprechen, dass ein ordentliches Rechtsmittel doch zulässig ist. Fehlt der Antrag darauf, ist das ein Mangel, den Sie verbessern können.

Ab 30.000 Euro. Der Gesetzgeber hat den in einer Bestimmung des Außerstreitgesetzes genannten Betrag von 20.000 Euro versehentlich nicht mit angehoben. Dieses offenkundige Versehen wird durch Auslegung beseitigt, sodass auch dort die höhere Grenze gilt.

Der Weg durch die Instanzen

Zitierte Paragrafen

AußStrG § 10 AußStrG § 13 AußStrG § 59 AußStrG § 62 AußStrG § 63 GBG 1955 § 126 GBG 1955 § 136 JN § 55 ZPO § 500

Entscheidungstext

29 Absätze, 6.701 Zeichen · im RIS ansehen

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Gericht

OGH

Entscheidungsdatum

25.08.2016

Geschäftszahl

5Ob133/16v

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten Dr. Hradil als Vorsitzenden sowie den Hofrat Dr. Höllwerth, die Hofrätin Dr. Grohmann, die Hofräte Mag. Wurzer und Mag. Painsi als weitere Richter in der Grundbuchsache der Antragsteller 1. N***** D***** und 2. H***** D*****, beide *****, vertreten durch Dr. Harald Mezriczky, öffentlicher Notar in Schwechat, wegen Berichtigungen gemäß § 136 GBG ob der EZ ***** KG *****, infolge der „außerordentlichen Revisionrekurse“ der Einschreiter 1. G***** A*****, 2. V***** M*****, 3. H***** D*****, 4. I***** F*****, 5. Dr. H***** S*****, 6. KR R***** S*****, 7. I***** K*****, 8. Dr. A***** G*****, 9. Mag. M***** G*****, 10. P***** F*****, 11. G***** W*****, 12. Dr. R***** D*****, 13. M***** K*****, 14. S*****, 15. Mag. U***** P*****, 16. W***** E*****, 17. Ing. K***** R*****, 18. F***** R*****, 19. E***** S*****, 20. Mag. A***** H*****, 21. A***** L*****, 22. G***** L*****, 23. Dr. K***** U*****, 24. G***** B*****, 25. H***** F*****, 26. G***** D*****, 27. F***** H*****, 28. H***** H*****, 29. A***** H*****, 30. C***** L*****, 31. J***** B*****, 32. P***** K*****, 33. Ing. K***** S*****, 34. Dr. H***** K*****, 35. E***** K*****, 36. H***** A*****, 37. E***** A*****, 38. Ing. J***** L*****, 39. Ing. G***** R*****, 40. C***** R*****, 41. R***** S*****, 42. B***** S*****, 43. Dr. M***** C*****, 44. F***** Z*****, 45. J***** Z*****, 46. H***** J*****, 47. A***** J*****, 48. T***** Z*****, 49. H***** S*****, 50. E***** S*****, 51. H***** B*****, 52. T***** B*****, 53. H***** K*****, 54. G***** K*****, 55. H***** L*****, 56. Mag. B***** L*****, 57. Dipl.- Ing. C***** U*****, 58. Dr. A***** K*****, 59. C***** S*****, 60. Dr. R***** H*****, 61. M***** P*****, 62. Mag. G***** L*****, 63. A***** K*****, 64. U***** P*****, 65. W***** L*****, 66. M***** L*****, 67. T***** K*****, 68. N***** L*****, 69. W***** L*****, 70. A***** W*****, 71. C***** K*****, 72. G***** C*****, 73. R***** S*****, alle vertreten durch Ing. Mag. Dr. Roland Hansely, Rechtsanwalt in Wien, gegen den Beschluss des Landesgerichts Wiener Neustadt als Rekursgericht vom 23. Mai 2016, AZ 17 R 36/16i, mit dem der Beschluss des Bezirksgerichts Mödling vom 3. Februar 2016, TZ 98/2016, bestätigt wurde, den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Der

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