Wer wird zuerst bezahlt, wenn der Nachlass überschuldet ist?
Mit KI erklärt am 06.09.2026 · keine Rechtsberatung · Wo bekomme ich Hilfe? · Fehler melden
Ständige Rechtsprechung seit 1986, zuletzt bestätigt am 17.12.2018 (18 Entscheidungen).
So hat das Gericht es formuliert (1986)
Ergänzungen des Gerichts in späteren Entscheidungen
- Soweit es für die Rangordnung im Insolvenzfall auf die Insolvenzeröffnung ankäme, tritt an deren Stelle der Tod des Erblassers.OGH 6 Ob 47/12y, 19.04.2012
- Auch im Verfahren nach §§ 154 f AußStrG sind Absonderungsgläubiger vor der Überlassung an Zahlungs statt zu befriedigen.OGH 6 Ob 47/12y, 19.04.2012
- Rechte, die ein Verlassenschaftskonkurs nicht beeinträchtigen würde, dürfen durch eine Überlassung an Zahlungs statt ebenso wenig beeinträchtigt werden.OGH 6 Ob 99/10t, 01.09.2010
Ein Rechtssatz ist eine Regel, die der Oberste Gerichtshof (OGH) in seinen Entscheidungen immer wieder anwendet. Dieser trägt die Nummer RS0007622 · im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) ansehen
Entscheidungen dazu
Im Portal: die neuesten 1 von 18.
- OGH 2 Ob 75/18w, 17.12.2018, Fall aus Wien
Im Gesetz
- Außerstreitgesetz (AußStrG) § 73 · Abänderungsantrag
Die andere Seite
Zum selben Thema hat das Gericht auch Regeln aufgestellt, die für die Gegenseite günstig sind.
Wollen Sie gegen jemanden Exekution führen, über dessen Vermögen ein Insolvenzverfahren eröffnet ist, müssen Sie schon im Exekutionsantrag darlegen, dass es sich um eine bevorrechtete Forderung handelt. Diese Angabe gehört also bereits in den Antrag und nicht erst in ein späteres Vorbringen.
Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens können an Ihrem Vermögen keine Pfand- oder Befriedigungsrechte mehr erworben werden. Das gilt für alle Arten solcher Rechte.