Reicht es, wenn ich meine Forderung grob anmelde?
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Ständige Rechtsprechung seit 1990, zuletzt bestätigt am 19.03.2025 (17 Entscheidungen).
So hat das Gericht es formuliert (1990)
Ergänzungen des Gerichts in späteren Entscheidungen
- Hier: Zur Ausschlussfrist des Punktes XX. A. des Kollektivvertrags für die Angestellten und Lehrlinge in Handelsbetrieben bei Geltendmachung eines Anspruchs auf Zuschlag zum Zeitausgleichsguthaben nach § 19e Abs 2 AZG.OGH 8 ObA 90/08f, 02.04.2009
- Nur im Einzelfall kann beurteilt werden, ob und über welche Informationen ein Arbeitgeber bereits verfügt, um erkennen zu können, ob vom Arbeitnehmer die Entlohnung von Überstunden geltend gemacht wird.OGH 9 ObA 163/05v, 23.11.2005
- Nur im Einzelfall kann beurteilt werden, ob und über welche Informationen ein Arbeitgeber bereits verfügt, um erkennen zu können, welche Ansprüche begehrt werden.OGH 9 ObA 37/99b, 24.02.1999
- § 48 ASGGOGH 9 ObA 153/93, 08.07.1993
Ein Rechtssatz ist eine Regel, die der Oberste Gerichtshof (OGH) in seinen Entscheidungen immer wieder anwendet. Dieser trägt die Nummer RS0034441 · im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) ansehen
Entscheidungen dazu
Im Portal: die neuesten 5 von 17.
- OGH 9 ObA 49/24g, 19.03.2025, Fall aus Wien
- OGH 8 ObA 9/23s, 22.03.2024, Fall aus Wien
- OGH 9 ObA 37/17g, 30.10.2017, Fall aus Wien
- OGH 9 ObA 43/17i, 24.05.2017
- OGH 8 ObA 75/16m, 27.01.2017, Fall aus Oberösterreich
Im Gesetz
Die andere Seite
Zum selben Thema hat das Gericht auch Regeln aufgestellt, die für die Gegenseite günstig sind.
In manchen Kollektivverträgen verfallen Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis, wenn Sie sie nicht binnen drei Monaten schriftlich geltend machen. Es genügt nicht, allgemein alle noch offenen Ansprüche anzumelden. Sie müssen zwar meist keine genaue Summe nennen, aber so genau sein, dass der Arbeitgeber erkennt, um welche Art von Ansprüchen es geht.
Eine Forderung geltend zu machen heißt nicht, förmlich zu mahnen, wohl aber ernstlich und für den Empfänger erkennbar eine Leistung zu verlangen. Maßgeblich ist, wie ein redlicher Empfänger Ihre Erklärung verstehen durfte. Eine monatliche Meldung, die neben den Arbeitsstunden auch andere Daten enthält, gilt in der Regel nicht als solche Forderung.