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Ab wann gilt ein Urteil, das etwas verbietet?

günstig für Kläger betrifft Kläger, Beklagter, Unternehmer, Nachbar
Verurteilt ein Gericht jemanden nur dazu, etwas zu unterlassen, setzt es dafür keine Frist. Das Verbot gilt sofort, sobald das Urteil wirksam wird.

Mit KI erklärt am 05.09.2026 · keine Rechtsberatung · Wo bekomme ich Hilfe? · Fehler melden

Ständige Rechtsprechung seit 1978, zuletzt bestätigt am 19.05.2026 (22 Entscheidungen).

So hat das Gericht es formuliert (1978)

Bei reinen Unterlassungsklagen ist keine Leistungsfrist zu setzen.

Ergänzungen des Gerichts in späteren Entscheidungen

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Ein Rechtssatz ist eine Regel, die der Oberste Gerichtshof (OGH) in seinen Entscheidungen immer wieder anwendet. Dieser trägt die Nummer RS0041260 · im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) ansehen

Entscheidungen dazu

Im Portal: die neuesten 7 von 22.

Im Gesetz

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Die andere Seite

Zum selben Thema hat das Gericht auch Regeln aufgestellt, die für die Gegenseite günstig sind.

günstig für Beklagter Voraussetzung für ein gerichtliches Verbot

Wenn Sie jemandem gerichtlich verbieten lassen wollen, etwas zu tun, muss dieses Verhalten rechtswidrig sein. Ein Verhalten, das erlaubt ist, können Sie nicht untersagen lassen. Das gilt auch dann, wenn die Handlung erst droht.

günstig für Beklagter Reichweite eines gerichtlichen Unterlassungsgebots

Ein Verbot ist zu weit gefasst, wenn Sie damit auch Dinge unterlassen müssten, zu denen Sie nach dem Gesetz gar nicht verpflichtet wären. Es darf also nicht über das hinausgehen, was Sie tatsächlich schulden.

Verwandte Fragen

Verfahrensrecht · Sofortige Wirkung der Unterlassungspflicht
Verfahrensrecht · Maßgeblicher Zeitpunkt beim Unterlassungsanspruch
Exekution · Beginn einer Unterlassungspflicht
Wettbewerb · Voraussetzungen eines Unterlassungsanspruchs