Was passiert, wenn ich Verfahrenshilfe beim falschen Gericht beantrage?
Mit KI erklärt am 05.09.2026 · keine Rechtsberatung · Wo bekomme ich Hilfe? · Fehler melden
Ständige Rechtsprechung seit 2016, zuletzt bestätigt am 22.05.2025 (9 Entscheidungen).
So hat das Gericht es formuliert (2016)
Ergänzungen des Gerichts in späteren Entscheidungen
- Hier: Antrag auf Verfahrenshilfe für Klage auf Aufhebung eines Schiedsspruchs, für die der Oberste Gerichtshof nach § 617 Abs 8 ZPO nicht zuständig ist.OGH 18 ONc 2/25a, 19.09.2025
- Hier: AußStrGOGH 1 Ob 17/24t, 24.07.2024
- Diese Vorgangsweise kommt hier aber nicht in Betracht, weil der Antragsteller die Verfahrenshilfesache ausdrücklich vor den Obersten Gerichtshof bringen will.OGH 1 Nc 30/23m, 19.04.2023
- Die Überweisung eines Verfahrenshilfeantrags an den Verfassungsgerichtshof kommt mangels entsprechender Überweisungsnormen nicht in Betracht.OGH 1 Nc 2/19p, 23.01.2019
Ein Rechtssatz ist eine Regel, die der Oberste Gerichtshof (OGH) in seinen Entscheidungen immer wieder anwendet. Dieser trägt die Nummer RS0131152 · im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) ansehen
Entscheidungen dazu
Im Portal: die neuesten 3 von 9.
- OGH 4 Nc 5/25k, 22.05.2025
- OGH 1 Nc 37/24t, 19.12.2024
- OGH 5 Ob 204/23w, 14.12.2023, Fall aus Wien
Im Gesetz
Die andere Seite
Zum selben Thema hat das Gericht auch Regeln aufgestellt, die für die Gegenseite günstig sind.
Nein. Wurde Ihr Antrag abgewiesen, ohne dass die Gegenseite dazu gehört wurde, und hat das zweite Gericht diese Abweisung bestätigt, ist der Weg zum Obersten Gerichtshof verschlossen. Auch ein außerordentliches Rechtsmittel ist dann ausgeschlossen. Dass Ihnen der Beschluss oder der Rekurs zugestellt wurde, ändert daran nichts.
Bei einer einstweiligen Verfügung prüft das Gericht nur innerhalb dessen, was die antragstellende Partei selbst behauptet hat. Es sammelt nicht von sich aus weiteres Material und dringt auch nicht auf ergänzendes Vorbringen. Was Sie nicht vorbringen, bleibt unberücksichtigt.