Zum Inhalt springen

Wann wird eine ÖNORM Teil meines Vertrags?

betrifft Bauherren, Bauunternehmer, Auftraggeber, Auftragnehmer
Eine ÖNORM wird entweder dadurch Vertragsinhalt, dass die Parteien sie vereinbaren, oder dadurch, dass sie durch eine Rechtsvorschrift für verbindlich erklärt wird. Ohne einen dieser beiden Wege gilt sie für Ihren Vertrag nicht.

Mit KI erklärt am 05.09.2026 · keine Rechtsberatung · Wo bekomme ich Hilfe? · Fehler melden

Ständige Rechtsprechung seit 1969, zuletzt bestätigt am 25.11.2025 (27 Entscheidungen).

So hat das Gericht es formuliert (1969)

Die sogenannten "ÖNormen" können entweder durch Parteienvereinbarung oder dadurch Vertragsinhalt werden, daß sie gemäß § 4 Abs 6 NormenG durch Rechtsvorschriften für verbindlich erklärt werden.

Ergänzungen des Gerichts in späteren Entscheidungen

Alle 13 Ergänzungen anzeigen

Ein Rechtssatz ist eine Regel, die der Oberste Gerichtshof (OGH) in seinen Entscheidungen immer wieder anwendet. Dieser trägt die Nummer RS0062077 · im Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) ansehen

Entscheidungen dazu

Im Portal: die neuesten 6 von 27.

Im Gesetz

Teilen WhatsApp Facebook LinkedIn E-Mail

Verwandte Fragen

Vertragsrecht · Rechtliche Wirkung von ÖNORMEN
Vertragsrecht · Auslegung von ÖNORMEN
Vertragsrecht · Bedeutung von ÖNORMen
Vertragsrecht · Abweichende Vereinbarungen beim Werkvertrag
Vertragsrecht · Zugang der Annahme eines Angebots